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Freitag, 19. August 2011

Far Far Away.

Jeder Mensch braucht es. Viel zu wenige haben es. Sehr viele suchen es. Viel zu viele werden es nie finden. Zuhause. Geborgenheit, Liebe und Schutz. Für manche wird es eine ewige Suche bleiben. Ein quälendes Gefühl.  Durch das Leben rennen. Keuchender Atem. Wirre, suchende Blicke. Falsche Hoffnungen. Viel zu oft zu voreilig. Viel zu naiv. Was ist Zuhause? Wo ist Zuhause?
Für manche wohl Menschen denen ihnen wichtig sind, die sie lieben. Liebe? Was ist das? Gibt es sie? Wird jeder das Glück haben und sie erleben dürfen? Die wenigsten werden sie finden. Eine Tatsache, dass wir unser lebenlang Suchende sind. Manche mit glücklichem Ende. Manchen jedoch nicht.
Verlorene Seelen alt und jung. Überall auf der Welt. Nie ruhen sie. Nie werden sie es finden.
Die ewig suchenden. Die verlorenen Kinder. Verloren in Zeit und Raum. Realität ging verloren. Schwebend. Hin und her gerissen zwischen allem und jeden. Unbeholfen. Unsicher. Man könnte meinen gespaltene Persönlichkeiten. Kontrast.
In ihrem Leben geben sie sich verzweifelt auf. Richten sich nach falschen Idealen. Schaffen sich einen falschen Sinn zu Leben. Trotzallemm mit Stärke. Flascher Stärke. Stärke die schwach ist. Disziplin die disziplinlos ist. Scheinbare Freunde, Freude, Liebe... Alles ein falscher Schein. Innerlich sind sie schon längst zersprungen. Wie kaltes Glas. Spitz. Scharf. Scherben die sie immer mehr verletzen. Schmerz und Blut die einzigen Regungen, die bewahrheiten, dass es nicht vorbei ist. Lebendig. Doch ihre Seelen sind zersprungen. Für immer. Bis zum Ende. Wie lange wird es dauern bis zu Erlösung? Erlösung von der Leere, dem Schmerz. Erlösung aus der Schwebe und von der ewigen Suche.

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hallo Liebes,
ich habe deine Webseite gefunden und deinen Blog gelesen. Und eigentlich weiß ich garnicht, wie ich, was ich sagen möchte, in so einen kurzen Kommi packen soll.

Zum Einen finde ich all deine Gedanken, dein Sehnen nach jemandem, vor dem man echt sein kann, auch wenn das bedeuten würde, ihn vlt zu verstören und ihn damit zu konfrontieren, dass er dir vielleicht garnicht helfen kann, womit sehr viele Menschen nicht umgehen können, sehr verständlich. Und sehr berechtigt und verdient.

Es ist egal, ob man sein Leben lang immer mehr an das unliebsame Bild, das andere einem vorhängen glaubt, als an den eigenen Wert. Man wird doch immer irgendwo noch einen Funken Trotz bewahren, der sagen möchte: Das ist falsch. Ich bin mehr und vor allen Dingen jemand. Und auch ich habe ein Recht, liebgehabt zu werden.
Und der einem die Frage eingeben möchte: Bin ich denn wirklich an allem Schuld?

Ist es denn Schuld, ein Kind zu sein? Und zu versuchen, einem anderen Kind Liebe zu geben, obwohl man selbst keine erhielt?
Und in allem nichtmehr sehen kann, was man eigentlich geleistet hat und wie man gekämpft hat, weil man es sich nicht zugesteht?
Weil man sich vlt gar nichtmehr zugestehen möchte, anders zu denken.
Denn es könnte ja egoistisch sein, wie man immer wieder gehört hat.

Aber für mich zeigt sich in allem, was du erzählst kein egoistischer Mensch. Und kein Monster!
Jemand, der ein so bewegtes und reflektiertes Seelenleben hat und der mit solchen Gefühlen noch immer fähig ist, zu lieben,ist alles andere als selbstsüchtig oder schlecht.

Vielleicht ist es schwer, sich selbst wieder mehr zu lieben, wenn einem irgendwie beigebracht wurde, dass daran etwas Falsches sei.
Aber ich für meinen Teil sehe da sehr viele liebenswerte Eigenschaften. Und ich finde, das sollte gesagt sein.
Denn es ist für mich nicht schwach, zu versuchen, weiterzumachen und es ist nicht schwach, dabei Ventile zu entwickeln, die andere nicht verstehen können. Es ist nicht fair dir selbst gegenüber aber es ist normal, dass all die Last irgendwohin geht. Und ich finde, schon der Versuch, vom Erbrechen fortzukommen, ist stark.

Ich verstehe, wie du denkst.
Denn irgendwann glaubt man, was die anderen immer wieder sagten.
Aber du darfst nicht vergessen, dass du das Kind bist und sie die Mutter. Dass sie Verantwortung tragen hätte müssen und nicht konnte. Dass du sie getragen hast und nicht hättest müssen. Nicht nur für deinen Bruder, sondern irgendwie auch für deine Mutter.
Dass so eine wichtige Zeit dir verlorenging, macht verständlich, dass es schwierig ist, erwachsen zu werden. Weil man es eigentlich schon einmal musste. Und weil man eine wichtige Zeit versäumt hat und irgendwie alles nachholen muss und dennoch gleichzeitig vorankommen. Und weil man sich sehnt, irgendwie, irgendwann doch einmal diese Verantwortung abzugeben.

Und all das berechtigt JEDES Jammern und Schwachsein. Vlt ist es sogar manchmal notwendig und niemals schlecht. Ich sehe in dieser Schwäche auch viel Stärke.
Und ich wünsch dir, dass du sie irgendwann auch finden wirst! Denn ich glaube, das hast du verdient. Und man möchte doch dran glauben, dass irgendwann alles gut wird.

Ich hoffe, ich trete dir nicht zu nah. Aber du hast es im öffentlichen Bereich und es wäre mir zuwider gewesen, nur zu schreiben, dass deine Seite mich berührt, ohne darauf einzugehen. Als gäbe es gar nichts zu sagen.
Dich verletzt zu haben täte mir Leid! Aber tatsächlich ging es mir so nah, dass ich dir all das schreiben wollte. Weil ich vieles wiedererkenne. Und eigentlich wünsche ich dir nur das Beste vom Besten und dass du bald wieder ein Bisschen mehr Licht sehen kannst.

Alles Liebe <3
Lotta

Petite hat gesagt…

Diese Zeilen sind das aller schhönste was ich je gelesen habe. Noch nie hat irgendwer so etwas zu mir gesagt.
Es ist nicht wie irgendein Kompliment, was ich eh nicht für voll nehmen kann, es ist viel mehr. Es ist persönlich, obwohl du mich nicht kennst.

Ich habe es mir schon 7 Mal durch gelesen. Jedes Mal laufen mir Tränen übe rmein Gesicht.
Es gibt mir Kraft, schenkt mir wtas Optimissmus um den letzten Kampf zubeschreiten, um härter zu kämpfen als je zuvor.

Ich kann es nicht beschreiben.

Danke. WIrklich, Danke für diese Worte. E sist als wärst du in meinem Kopf. Als würdest du mich wirklich verstehen. Als wenn du mich kennen würdest. Als wenn du mich wirklich lieben gelernt hättest, mehr als jeder andere Mensch in meinem Leben, denn diese werden nie auch nur annähernd so übe rmich denken.

Es ist schon fast gruselig... E spasst einfach.
Ich bin sprachlos. Ich kann nicht ausdrücken wie ich mich fühle.


DANKE!